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Stellungnahme des
CJD Vorstands

Schulkonzept

Das Schulkonzept zum download .

 

Der Träger der Jugenddorf-Christophorusschule Braunschweig ist das Christliche Jugenddorfwerk Deutschlands e.V., Teckstraße 23, 73061 Ebersbach. Die Jugenddorf- Christophorusschule wurde 1977 in Braunschweig eröffnet. Sie ist 1999 mit der Eröffnung
der Grundschule zu einem vollständigen Schulangebot für die gesamte Schulzeit ausgebaut.


Der zusätzliche Name "Hans-Georg-Karg-Schule" gilt der Würdigung des Mannes, der sich gemeinsam mit seiner Frau insbesondere der Förderung hochbegabter Kinder und Jugendlicher verschrieben hat. Die Karg-Stiftung unterstützt seit langem die Jugenddorf-Christophorusschule Braunschweig. Ohne ihr dauerhaftes Engagement wäre die Begabtenförderung an der Christophorusschule Braunschweig in dieser Qualität von Klasse 1
bis 13 nicht möglich.

 

Standort

Die Christophorus-Grundschule steht auf dem Gelände Leonhardplatz 1-2. Auf diesem Gelände befindet sich ein denkmalgeschütztes Gebäude, das saniert und durch einen
Neubau ergänzt ist. Die Schule befindet sich von der Stadthalle kommend direkt vor der St. Johannis-Kirche. Das Gelände ist ca. 150 m vom Gymnasium entfernt. Die räumliche Nähe war eine wichtige Voraussetzung für die Verwirklichung des Grundschulkonzeptes. Die
Jugenddorf-Christophorusschule versteht sich als eine Einrichtung von Klasse 1 – 13, gebildet und durchzogen von einem pädagogischen Konzept und aufgebaut auf einem Fundament: Dem christlichen Menschenbild als ethische Grundhaltung.

 

Alle Möglichkeiten der Jugenddorf-Christophorusschule, gleichgültig auf welchem Gelände, können von allen Gruppen sinnvoll genutzt werden. Konzeptionelle Grundgedanken Der Name des Konzeptes ist "Leben Lernen". Angesprochen damit ist eine ganzheitliche
Förderung, die Kindern die Möglichkeit zur Entwicklung vieler Fähigkeiten gibt, die für ihr Leben relevant sind. Dazu gehört die Förderung der intellektuellen Begabung (insbesondere
auch für Kinder, die ihrer Altersklasse weit voraus sind), ebenso wie die der emotionalen und sozialen Reife oder der praktischen Fertigkeiten. Musische Fähigkeiten spielen - wie Kreativität überhaupt - ebenso eine bedeutende Rolle. In der Grundschule soll es selbstverständlich sein, dass Kinder verschieden sind. Diese Unterschiedlichkeit führt nicht zu Wertunterschieden, sondern zu gegenseitiger Akzeptanz von Stärken und Schwächen. Die Integration von leistungsstarken und leistungsschwachen Schülern und Schülerinnen ist ein wichtiger Konzeptbestandteil. Notwendigerweise ist darum die entscheidende Methode die der Freiarbeit. Sie orientiert sich an Montessori-Prinzipien, aber mit erweitertem Materialbereich, entsprechend den unterschiedlichen Begabungen.

 

Seit dem Schuljahr 2005/2006 ist die Stammgruppe der Kinder eine jahrgangsgemischte Gruppe von Schülern und Schülerinnen der 1. bis 4. Jahrgangsstufe. Fachunterricht findet weitgehend in Jahrgangsgruppen statt. Ab der 2. Jahrgangsstufe wird
Fremdsprachenunterricht erteilt, der ebenfalls den Möglichkeiten der Kinder entsprechend ausdifferenziert wird. Diesen intellektuellen Schwerpunkten gegenüber stehen Zeiten mit
Unterricht in musischen Fächern, aber vor allen Dingen auch der wöchentlich wiederkehrende "Lebenspraktische Tag". Dieser Tag wird zum einen durch Projektarbeit bestimmt und entwickelt zum anderen all die praktischen Fähigkeiten, die das wachsende
Kind zur Organisation und Bewältigung des eigenen Lebens benötigt und die zur gesunden Selbstständigkeit führen. Im gesamten Bildungs- und Erziehungsrahmen der Jugenddorf-
Christophorusschule Braunschweig ist es selbstverständlich, dass christliche Elemente das Schulleben prägen.

 

Organisation / Struktur

Tages- und Wochenstruktur (s. Anlage 1) Einmal in der Woche ist Lebenspraktischer Tag (s. Anlage 2). Die Grundschule ist als Ganztagsschule konzipiert, kann aber auch als volle Halbtagsschule
besucht werden. Das verpflichtende schulische Programm endet um 13.00 Uhr. Danach beginnt ein Betreuungs- und Förderprogramm, das fakultativ ist. Wichtig ist hierbei ebenfalls, dass auch Kinder sowohl die Nachmittagsbetreuung als auch insbesondere Kurse
des Werkstattangebotes belegen können, die nicht am Vormittag die Grundschule besuchen.


Ebenso ist es selbstverständlich möglich, dass Kinder aus der Grundschule zwar mittags nach Hause gehen, aber dann einmal oder mehrmals wöchentlich zu Kursen im Werkstattangebot wieder in die Schule kommen. Dieses Werkstattangebot (vgl. Anlage 3) hat
ausgleichenden Charakter, fördernden und fordernden Charakter und kann auch therapeutische Angebote enthalten, wenn sich diese Notwendigkeit ergibt. Die gesamte schulische Betreuung endet täglich um 16.00 Uhr. Die pädagogischen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Im Vormittagsbereich wird die Grundschule als volle Halbtagsschule geführt. Zusätzlich stehen Erzieher/innen, zum Teil als ergänzende pädagogische Kräfte im Unterricht, zur
Verfügung. Ab 13.00 Uhr geht die Verantwortung in ihre Hände über. Das Werkstattangebot wird von jeweils fachkundigen Kursleitern und -leiterinnen durchgeführt.

 

Kosten

Der Elternbeitrag beläuft sich auf 399,00 € inkl. Essensgeld, Kopien, Jahrbuch, etc. Beim Eintritt in die CJD Grundschule Braunschweig ist ein einmaliger pädagogischer Beitrag in Höhe einer Monatsrate des Betriebskostenbeitrages (349,00 €) zu entrichten.  

 

 

Tagesstruktur der Unterrichtstage

 

7.30 Uhr              Offener Anfang Die Kinder halten sich in ihrem 
                            Klassenraum auf und fangen nach Wahl eine
                            Beschäftigung an.

    
8.00 -9.30 Uhr
    Freiarbeit Freiarbeit nimmt einen großen Umfang
                            ein. In der Freiarbeit stehen den Kindern
                            verschiedene Räumlichkeiten zur Verfügung, 
                            sowohl im Klassenraum als auch in kleinen
                            Extraräumen, in der Bibliothek, bzw. am
                            Computer. Die Materialien umfassen den Bereich
                            des Unterrichtsstoffes. Zusätzliche Materialien
                            stehen sowohl für die Vertiefung im Unterricht
                            vorkommender Themen als auch zur Erarbeitung
                            ganz neuer Themen bereit. Kinder
                            unterschiedlichsten Lerntempos und
                            unterschiedlichster intellektueller Fähigkeit
                            können je nach ihren Bedingungen arbeiten.

    
9.00 -9.30 Uhr
   Gemeinsame Phase zum Abschluss der Freiarbeit
                            Einzelne Kinder berichten über das, was sie in der
                            Freiarbeit getan haben und beziehen somit die
                            gesamte Gruppe in die Arbeit ein.     


9.30 – 10 Uhr    gemeinsames Frühstück Pause     


10 – 11.30 Uhr
   Klassen-/ Fachunterricht Insbesondere wird in
                             dieser Zeit Gewicht auf die Vermittlung von
                             Kulturtechniken gelegt sowie die Grundbildung in
                             den Bereichen Deutsch und Mathematik
                             durchgeführt. Weitere Zeiten stehen ggf. für
                             Fremdsprachenunterricht zur Verfügung.     


11.50 – 13 Uhr   Schwerpunktmäßig Unterricht in den Bereichen
                             Musik, Kunst. Sport und Religion     


13 -14.30 Uhr
  Mittagessen, Ruhe-und Spielphase     


14.30 -16 Uhr  Werkstattangebote und Nachmittagsbetreuung  

   
Pro Woche ein Lebenspraktischer Tag     
Regelmäßig Gemeinsame Andachten und Gottesdienste     

 

 

Tagesstruktur des Lebenspraktischen Tages

Dieser Tag enthält keinen Stundenplan. Er wird in altersgemischten Gruppen durchgeführt und beschäftigt sich mit Projekten in unterschiedlichsten Bereichen. Mögliche Bereiche sind:

  •  Werken
  •  Textil
  •  Kochen
  •  Technik
  •  Tiere und Garten
  •  Besichtigungen von Handwerk, Industrie etc.
  •  Besichtigungen von Museen und ähnlichen Einrichtungen
  •  Theater
  •  Erwanderung der Umgebung der Schule und der Stadt
  •  Religiöse Projekte bzw. soziale und karitative Projekte
  •  Sexualerziehung
  •  Themen aus dem Bereich Sprache oder Mathematik

Prinzip des Lebenspraktischen Tages ist es, Erfahrung bzw. praktisches Lernen, intellektuelles Lernen und konkrete soziale Verantwortung miteinander zu verbinden.

Konkrete Beispiele für Lebenspraktische Tage sind:

 

  • Wir lernen Jahreszeiten und Monate kennen
  • Was gehört in eine Kirche?
  • Wir bezahlen mit Euro
  • Spiegelungen
  • Lebensraum Wiese
  • Arbeitswelt der Erwachsenen
  • Wir lernen einen Künstler kennen

 

Werkstattangebot (Beispiele)

Kurse

  • Breakdance
  • Basketball (Anfänger und Fortgeschrittene)
  • Fußball
  • Ballspiele
  • Rund um den Zirkus
  • Traumreisen
  • Tonmaus und Bastelbär
  • Bücherwurm
  • Kunterbuntes Nähkästchen (ab Klasse 2)
  • Marionettenwerkstatt
  • Tiere – Pflanzen – Umwelt
  • Video Trickfilm
  • Comp@ss
  • Spanisch (Anfänger und Fortgeschrittene)
  • Schach (Klassen 3 und 4)
  • Lego – Roboter (für Klasse 4)
  • Wir machen unsere eigene Zeitung – (Klassen 3 und 4)
  • Theater – Theater
  • Mathematik für helle Köpfe (ab 1. Klasse)
  • Fotografieren
  • Lese- Schreibwerkstatt (für 3. und 4. Klassen)
  • Physik ist überall
  • Mathe – Training
  • Mikrobenjäger


Aufnahmeverfahren - Zeitstruktur

ca. Mitte September:       1. Informationsabend
ca. Mitte Januar:              2. Informationsabend
ab Ende Januar:              Aufnahmegespräche
10. Februar:                    Anmeldeschluss
Anfang der Osterferien:  Benachrichtigung über Schulplatz