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Stellungnahme des
CJD Vorstands

Das Jüdische Museum Braunschweig

im Braunschweigischen Landesmuseum

Das Jüdische Museum in Braunschweig ist Teil des Braunschweigischen Landesmuseums. Es ist eine der bedeutensten und ältesten Sammlungen dieser Art in Deutschland.

Mehr Informationen zum Museum finden Sie hier.

 

Die Hornburger Synagoge im Jüdischen Museum Braunschweig

 

Hier geht es zur Anfahrtsbeschreibung.

 

Eine der ältesten Sammlungen von Judaica weltweit

Vor etwa 260 Jahren machte Alexander David Braunschweiger Bürgern das besondere Angebot, sich mit Ritualgegenänden des Jüdischen Glaubens zu beschäftigen. Die Ausstellung mit Judaica aus dem Privatbesitz des Braunschweiger Hofjuden Alexander David leistete ab 1746 einen Beitrag zu religiöser Toleranz und Aufklärung über die Formen jüdischen Lebens.
Karl Steinacker, der erste hauptamtliche Leiter des heutigen Braunschweigischen Landesmuseums, förderte die Sammlung von Judaica in seinem Museum. Er bekam die ab 1910 von der Jüdischen Gemeinde in Braunschweig gestaltete Sammlung übereignet und bemühte sich 1922- 1924, die Hornburger Synagoge in das Braunschweigische Landesmuseum zu bekommen.

Wertvolle Handschriften aus der Sammlung von Alexander David, die Judaicasammlung der Jüdischen Gemeinde Braunschweig und die Hornburger Synagoge bilden den Kern der bis heute einmaligen Sammlung von Judaica des Jüdischen Museums Braunschweig.

 
Der Auftrag des Museums kann direkt von Alexander David abgeleitet werden: Bis heute bemüht sich die Ausstellung um Aufklärung der jungen und älteren Besucher über Jüdisches Leben in Braunschweig und die Jüdische Geschichte.

 

Die Öffnungszeiten des Jüdischen Museums finden Sie hier.

 

Schüler schreiben Geschichte

Museumsprojekt im Jüdischen Museum Braunschweig

Im Herbst 2008 begannen Jugendliche der Christophorusschule im CJD Braunschweig gemeinsam mit dem Museumspädagogen Wulf Otte und dem Geschichtslehrer Christian Werner ein Projekt, welches mehrere Beiträge für das Jüdische Museum Braunschweig erstellte. Im Mai und Juni 2009 präsentierten die Jugendlichen erste Ergebnisse der Projektarbeit.

 

Pressestimmen zum Projekt gibt es hier.

 

Im Juni 2010 stellten die Schülerinnen und Schüler eine Broschüre als offiziellen Museumsführer vor.

Die Jugendlichen adoptierten durch ihre Beiträge das Museum, sie identifizierten sich mit den dort ausgestellten Inhalten. Bisher haben seit 2008 mehr als 60 Jugendliche im Unterricht und ihrer freien Zeit Ergebnisse erarbeitet, die nun die Ausstellung im Jüdischen Museum bereichern:

Die Jugendlichen arbeiten an weiteren Ergebnissen
weitere Informationen finden Sie hier:

 

Erläuterungen zum Projekt der Christophorusschule

Hier erhalten Sie nun einen Überblick über die Ergebnisse der Arbeit der Schülerinnen und Schüler. Sie können sie herunter laden und nutzen. Ziel ist es, dass Sie sich dieses Jüdische Museum anschauen.
Es lohnt sich! 

Das soll die folgende Einführung in das Projekt zeigen.

 
Die Abiturienten Rene Rossdeutscher, Markus Stockmann und der Geschichtslehrer Christian Werner präsentieren im Frühjahr 2009 die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit zu Karl Steinacker und dem Jüdischen Museum.
 
Jugendliche aus dem CJD Braunschweig präsentierten am 19. Mai 2009 im Jüdischen Museum Braunschweig ihren Beitrag zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten. Sie gestalteten einen Museumsführer zum Jüdischen Museum Braunschweig und ein Plakat zu Karl Steinacker, dem ehemaligen Museumsdirektor und Begründer des Braunschweigischen Landesmuseums.
 
 
Dr. Hans-Jürgen Derda, der Leiter des Jüdischen Museums lobte die Arbeit der Schülerinnen und Schüler als wichtigen Beitrag für die Außenwirkung des Museums. Gerade für Jugendliche steige dadurch die Atraktivität.Die 14 Schülerinnen und Schüler aus dem 13. Jahrgang gestalteten im Geschichtszusatzkurs ein Plakat zum Leben und Werk Karl Steinackers. Dieser hatte die Hornburger Synagoge 1922 vor dem Abriss gerettet und sie 1924 in Braunschweig als Schausysnagoge aufgestellt.
 
 
Das Jüdische Museum in Braunschweig gilt als eines der ältesten Jüdischen Museen und hatte seit 2004 keinen Museumsführer mehr. Er war ausverkauft und wurde nicht nachgedruckt. Schüler des CJD Braunschweig gestalteten mit ihrem Museumsführer für andere Jugendliche einen neuen Zugang. Dieser Museumsführer ist im Internet als Download erhältlich.
 
Diesen Museumsführer können Sie auch im Jüdischen Museum für
2 Euro erwerben. Er hat die ISBN 978 -3-00-031316-5. 
 
 
Mit diesem Museumsführer können Sie sich das Jüdische Museum Braunschweig anschauen.
 

Austauschschülerinnen und Schüler des CJD Braunschweig, deren Erstsprache nicht deutsch ist, erstellten mehrere fremdsprachige Kurzführer. Erstmalig stehen so dem Jüdischen Museum fremdsprachige Texte zur Verfügung, die ausländischen Besuchern des Museums einen kurzen Eindruck von der Ausstellung im Museum geben. 

 
Schülerinnen und Schüler einer 10. Klasse präsentierten am 19. Mai Materialien zum Thema Judentum. Ein Karton mit Unterrichtsmaterialien zum Thema Weltreligionenermöglichte es den Schülerinnen und Schülern, die wertvollen Exponate des Jüdischen Museums, die hinter Glas in Vitrinen lagern, in einfacher Ausführung einmal in die Hand zu nehmen.
 
 
 
Die Schülerinnen und Schüler gründeten für diese Präsentation am 19. Mai 2009 ein Klezmer-Ensemble und gaben damit der Veranstaltung einen musischen Rahmen. Das Ensemble spielte bekannte jüdische Folklore aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert und lockerte damit die Präsentation auf. Gleichzeitig bilden die Aufnahmen den akustischen Rahmen für einen ganz anderen Museumsführer, einen Audioguide.
 
Die Schülerinnen und Schüler arbeiten daran, einen Hörführer (Audioguide) über das Jüdische Museum zu erstellen. Dieser kann aus dem Internet auf das eigene Handy oder einen MP3-Player heruntergeladen werden. Dieser Audioguide wurde im Juni 2009 im Jüdischen Museum vorgestellt.
 
Am 7. Juni berichtete die Evangelische Zeitung über das Projekt und am 10. Juni brachte die Braunschweiger Zeitung einen Bericht zu diesem Museumsprojekt. 
 
Sie finden hier den Hörführer als Archiv verpackt im ZIP-Format. Entpacken Sie dieses Archiv durch einen Doppelklick und kopieren Sie die enthaltenen Audiodateien auf ihr Wiedergabegerät, Handy oder MP3-Player. Viel Spass beim Hören.
 
 
Der Projektleiter Christian Werner bedankt sich bei Wulf Otte, dem Museumspädagogen des Braunschweigischen Landesmuseums für die freundliche Unterstützung und die Möglichkeitsräume und seine stetige und umfassende Begleitung des Schulprojekts, bei Frank Ehrhardt für die offene Tür, Siegfried Graumann für seine gute Beratung, bei der Körber-Stiftung aus Hamburg für den Impuls und beim Leo Baeck Programm aus Frankfurt für die finanzielle Unterstützung bei der Erstellung des Audioguides. Viele Menschen haben dieses Projekt durch ihre UNterstützung und Hilfe möglich gemacht.
 
Es ist geplant, dieses Museumsprojekt mit didaktischen Hinweisen versehen, anderen Lehrern und Museumspädagogen zur Verfügung zu stellen. Ein Erfahrungsaustausch unter Geschichtslehrern soll die Möglichkeitsräume für solche Museumsprojekte erweitern. Im Austausch mit anderen innovativen Projektleitern sollen solche und ähnliche Projekte angestoßen werden.

 

 
Das Thema Judentum und der Dialog von Judentum und Christentum ist in vielen Projekten des CJD Braunschweig seit vielen Jahren Schwerpunktthema. Die Aufarbeitung der braunschweigischen  Geschichte gerade im Verhältnis zu ihren jüdischen Mitbürgern ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit.

 

Informationen zu "Jüdisches Leben als Thema im Unterricht" finden Sie hier.