Das CJD - Die Chancengeber CJD Braunschweig

Nachruf für Dr. Adolf Quast

31.07.2014 CJD Braunschweig « zur Übersicht

Losung und Lehrtext für den 21. Juli 2014 In der Zeit meiner Not suche ich den Herrn; meine Hand ist des Nachts ausgestreckt und lässt nicht ab.

Psalm 77,3 Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.

Matthäus 5,4

 

Manche Beziehungen sind besonders nachhaltig und die positiven Auswirkungen nicht absehbar. Dies gilt gewiss auch für die Verbindung zwischen Burghard Eichholz und Dr. Adolf Quast: als Gemeindepfarrer taufte dieser den späteren Schulleiter der Christophorusschule.

Nach seiner Pensionierung als Domprediger in Braunschweig engagierte sich Adolf Quast als Vorstand der Stiftung Knabenhof bei St. Leonhard gemeinsam mit dem pensionierten Lt. Regierungsdirektor Dr. Wilhelm Meyer für den Aufbau des Gymnasiums Christophorusschule. Bereits 1971 hatte er für die Stiftung Knabenhof bei St. Leonhard die Partnerschaft zum Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands e.V. (CJD e.V.) für Braunschweig aufbauen können. Denn den Gründer des CJD, Prof. Pastor Adolf Dannenmann, kannte er schon lange aus der CVJM Arbeit.

Die Geschichte des CJD Braunschweig fußt also auch auf seinen „Gedanken, Ideen und Visionen“, wie es Burghard Eichholz als späterer vorsitzender Vorstand der Stiftung in einem Beitrag in der Festschrift zum 25-jährigen Jubiläum des CJD Braunschweig und 150- jährigen Jubiläums der Stiftung Knabenhof bei St. Leonhard formulierte. Die Errichtung und Entwicklung des Gymnasiums Christophorusschule wären ohne sein Engagement so nicht möglich gewesen. Dem Kuratorium des CJD Braunschweig sowie der Stiftung Knabenhof bei St. Leonhard blieb er als späteres Ehrenmitglied bis zu seinem letzten Tag verbunden.

Insbesondere hat Adolf Quast dazu beigetragen, dass die Idee der Hochbegabtenförderung bei möglichen Förderern verstanden wurde. Er hat den Kontakt zu Hans – Georg – Karg hergestellt, dem Namensträger der heutigen CJD Hans-Georg-Karg-Grundschule. Damit nicht genug. Adolf Quast hat selbst für die hochbegabten Schüler und Schülerinnen des Förderzweiges Vorträge über seine Spezialgebiete aus der Sinologie und auch der Kunstgeschichte gehalten. Sein Geist war auch in hohem Alter hellwach.

Am 21.07.2014 wurde der am 06.9.1910 geborene Dr. Adolf Quast mit 103 Jahren und nach einem erfüllten Leben zu Gott, unserem Vater, in sein himmlisches Reich gerufen. Er war uns Ratgeber, Freund und Helfer. Wir werden seine Liebenswürdigkeit, seine Hilfsbereitschaft, sein umfangreiches Wissen und seine Geradlinigkeit im Handeln in dankbarer Erinnerung bleiben. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen und Freunden.