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Teilhabezentrum „Lessing 26“ bietet Hilfe an 365 Tagen

07.05.2015 CJD Wolfsburg « zur Übersicht

Nicht nur Menschen mit Behinderung sollen vom ersten Teilhabezentrum profitieren.

Großes Gedränge gab es am Dienstag trotz Sturmwarnung bei der Eröffnung des ersten Teilhabezentrums in Wolfsburg.

Das Christliche Jugenddorf (CJD) Wolfsburg schaffe mit dem „Lessing 26“ laut CJD-Einrichtungsleiter Uwe Klaue einen Ort der Begegnung, Beratung und Begleitung für Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigtungen. „Hier werden ambulante und flexible Hilfssysteme zusammengeführt und können in Anspruch genommen werden“, so Klaue.

Zentrales Bestreben des Teilhabezentrums sei es, behinderten Menschen zu ermöglichen, selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden zu leben. „Sie erhalten rund um die Uhr Hilfe, an 365 Tagen im Jahr, so dass wir auch in Krisen unterstützen können. “ Herausforderungen wie Einsamkeit am Wochenende und Unterstützung in der Nacht sollen so bewältigt werden. Doch nicht nur Menschen mit Behinderung sollen von der Einrichtung profitieren können: „Für uns ist es ein Erfolg, wenn ein älterer Mensch eine Stunde pro Tag hier verbringt und dafür erst später in ein Heim gehen muss“, so Gastredner Ralf Bremauer vom Institut für Personenzentrierte Hilfen.

Das Konzept des Zentrums, sei relativ offen: „Vielleicht entscheiden wir uns dazu, im Keller einen Waschsalon einzurichten. Falls der nicht genutzt wird, wird er eben wieder abgeschafft“, so CJD-Einrichtungsleiter Klaue. Bremauer fasste es so zusammen: „Ganz elementar gesagt: Wir wollen nicht das bessere betreute Wohnen werden. Wir wollen es anders machen und nicht mehr in Kategorien denken. “